Endlich Urlaub…!

So, es ist geschafft, ich habe Urlaub! Der Sommer kann kommen oder besser bleiben, denn er ist ja schon da 🙂

Also wird der Alltags-Kombi heute stehengelassen und bei dem Wetter (28 °C und sonnig) nehme ich den Erstelfer…

der ist ja ein Cabrio…

also Dach auf und Spaß haben…

Und nun habe ich auch endlich Zeit für Dinge, die ich schon lange vor mir herschiebe.

Denn das Heck meines Spaß-Erstelfers gefällt mir nicht richtig. Natürlich ist es perfekt proportioniert – das ist klar, auch wenn mein 4S noch deutlich mehr auf den Hüften vorzuweisen hatte.

Aber der 2S macht auch schon eine sehr gute Figur. Aber es fehlt ein, wie ich meine, entscheidendes Detail. Der sieht nämlich wie folgt aus:

Mein Erstelfer nackt... :-)

Mein Erstelfer nackt… 🙂

Die Heckansicht macht schon eine Menge her, oder etwa nicht…?!?

Und erkannt was fehlt…?????
Ich finde das fällt sofort ins Auge und stört den ansonsten sehr gelungenen Auftritt. Halt nackt, irgendwie.

Trotzdem ist da den Designern aus dem Hause Porsche etwas wirklich schickes gelungen…

Ich finde ja den „Hintern des Elfers“ aus allen Generationen sehr ansprechend. Das hat schon mit dem Ur-Elfer angefangen.

Das Ur-Elfer/ & -Zwölfer Porsche-Double

Das Ur-Elfer/ & -Zwölfer Porsche-Double

In den 60ern und Anfang der 70er war alles noch etwas nüchterner und weniger protzig, als es heute der Fall ist. Aber auch damals strahlte das Heck der Elfer und Zwölfer schon eine sehr anziehende Wirkung aus.

Aber ich weiche ab – denn eigentlich wollte ich auf das kleine aber feine Detail hinweisen, das noch am Heck des Erstelfers fehlt(e). Denn das wurde nun geändert:

Perfekt - oder!!?!!

Perfekt – oder!!?!!

Nun isser perfekt!!!

Da fängt der Urlaub doch sehr gut an…

 

Triumph TR 4

Eigentlich passt es nicht wirklich hier hin, aber ich bin mal wieder ganz schon gepackt von einem wunderschönen Auto. Auch wenn es nicht wirklich in mein von Porsche geprägtes Beuteschema passt… 😉

Aber dieser Triumph TR 4 aus dem Jahre 1963 hat es mir irgendwie angetan:

Triumph TR4 Bj.1963

Triumph TR4 Bj.1963

Ich finde ihn einfach knuffig…!
Auch wenn mich die Porsche-Gemeinde für total verrückt hält. Ich finde ihn sehr schön!!!

Diese tollen Rundungen und trotzdem geradlinig – einfach toll diese Heckansicht:

TR 4 von hinten...

TR 4 von hinten…

Und dieses Cockpit mit dem wunderschönen Holzlenkrad – einfach ein Traum!!

Das verführerische TR 4 Cockpit

Das verführerische TR 4 Cockpit

Ein Freund von mir fährt einen MG – standesgemäß als Rechtslenker.
Damit können wir nächstes Mal gemeinsam mit dem TR4 eine Ausfahrt zum Beispiel zu den Britisch Days am Bielefelder Lenkwerk machen oder auch einfach nur so „Sprit breit fahren“.

Allerdings muss ich ihn dazu erstmal kaufen…!
Und da ist es wieder mein Problem… denn ich habe keine Garage mehr frei…!
Denn den TR4 kann ich nicht einfach so in der Gegend rumstehen lassen. Der hat zwar auch ein Verdeck, aber ob das immer so dicht hält… ich weiß ja nicht.
Außerdem stellt man ein über 50 Jahre altes Auto nicht einfach so in den deutschen Regen. Erst recht nicht wenn es ein Leben lang die kalifornische Sonne gewöhnt ist.

Also muss ich mich wohl oder übel nach einer weiteren Garage umschauen…

Finanziell ist der Triumph deutlich günstiger als der gerade erst verkaufte Porsche Carrera 3,2 Targa an Mitteln eingebracht hat. Das wäre also kein Problem…

Der Verkäufer hat mir auch schon versichert, dass es ein wahres Prachtexemplar ist, dass technisch wie optisch in einem Top Zustand ist. Aber auch er war anfänglich schon etwas verwundert über meine Anfrage. Schließlich kennt er mich nun vom Kauf von zwei Porsche und er hat wohl nicht damit gerechnet, dass ich als nächstes nach einem Triumph frage.

Aber so bringt es doch ein wenig Abwechslung in die Geschichte. Und meine porscheverwöhnten Leser werden so auch an die britische Automobilkunst herangeführt.
Auch wenn die im Vergleich zu Porsche deutlich weniger Mythos vorzuweisen hat.
Und vor allem weniger Durchhaltevermögen. Wie viele eigenständige englische Automobilhersteller gibt es doch gleich noch…?!?

Aber egal. Ich finde ihn toll! Vermutlich kommt das daher, dass zuletzt die Temperaturen in Deutschland jenseits der 30°-Marke pendelten. Da kommt so eine Offen-Fahrmaschine gerade recht. Auch wenn es 1963 noch keine Klimaanlagen gab…

Hatte ich schon erwähnt, dass ich ihn wirklich klasse finde… 😉

TR 4 Seitenansicht

TR 4 Seitenansicht

Mein Meisterbrief…!!!

Endlich habe ich es geschafft! Ich habe den Meisterbrief bekommen…!

Puh, was war das für eine Arbeit. Aber nun ist es soweit und ich kann mich Meister nennen. Bin schon ein wenig stolz darauf… 🙂

Um Euch mein Meisterstück zu zeigen fahre ich hier erst einmal ein paar Bilder davon auf.

Das war der Auftrag (leider etwas unscharf – da war ich wohl schon ziemlich nervös…):

Das Menue was es zu kochen gilt...!

Das Menue was es zu kochen gilt…!

Ja, das ist das Menue um das es geht. Nun ist es also raus. Es geht um KOCHEN!!!
Alles wird von vorne bis hinten selbst gemacht. Selbst die Mayonnaise wurde frisch zubereitet und von Hand geschlagen.

Selbst das Tatar vom Kalb wurde von mir eigenhändig von Hand geschnitten – puh, war das eine Arbeit!!!
Dazu ein Wachtelei und von einer Parmesan-Oblate begleitet.
Das Vitello Tonnato ist auf dem Bild etwas von Sauce erschlagen und ist kaum zu sehen, war aber trotzdem total lecker.

Die Vorspeise

Die Vorspeise

Aber da es hier ja um eine „Meisterprüfung“ ging, wurden davon nicht ein paar Teller zubereitet – nein, die Hürde lag etwas höher – auf Meisterniveau sozusagen:

Nicht ein Teller, nicht zwei Teller - nein gaaaanz viele Teller mussten wir anrichten...

Nicht ein Teller, nicht zwei Teller – nein gaaaanz viele Teller mussten wir anrichten…

Soweit die Vorspeise.

Als Zwischengericht gab es eine Suppe – oder wie es offiziell hieß:
Roastbeef „Japan-Style“ im Sesam-Gewürz-Sud

Natürlich alles in der gleichen Anzahl wie oben…

Vorher ohne Sud:

Der Zwischengang ohne den Sud

Der Zwischengang ohne den Sud

Und nun mit dem Sud, so wie es dann auch serviert wurde (mit frittierten Glasnudeln) garniert:

Der Zwischengang - die Suppe

Der Zwischengang – die Suppe

Dabei ist zu betonen, dass das Roastbeef durch den heißen Gewürz-Sud in dem Teller gar gezogen wurde. Sehr gelungen!

Der Hauptgang ging dann im gleichen Stil weiter. Es gab dreierlei Fleisch (Kalb, Rind und Schwein) mit selbstgemachter Kräuterbutter, Speckbohnen und Thymiankartoffeln.

So zumindest der Plan. Das Rinderfilet haben wir zur Stärkung der Köche gleich einmal vorab vertilgt. Das sah so super lecker aus, dass wir kurzerhand den Plan geändert haben und das Rinderfilet vorab aufgegessen haben 🙂
Darum taucht auf dem Teller zweimal Schwein auf, dass auf zwei unterschiedliche Arten zubereitet wurde.
Eine davon nennt sich Sous-Vide, das ist französisch und bedeutet: sous ‚unter‘ und vide ‚Vakuum‘ -> Vakuumgaren also.
Dabei werden die zu garenden Lebensmittel (das kann Fleisch, Fisch, Gemüse etc. sein) unter Vakuum in einem Beutel verschweißt und dann bei sehr konstanter Temperatur (plus / minus 0,1°C) auf der jeweiligen für das Gargut optimalen Temperatur zwischen 50 und 85 Grad – bei uns waren es 60°C – sehr langsam auf die eingestellte Kerntemperatur gezogen.
Der Vorteil ist, dass durch das Vakuum in dem Beutel erstens keine oder nur kaum Flüssigkeit austreten kann und gleichzeitig die Geschmackstoffe super erhalten bleiben. Wenn man noch Kräuter mit in dem Beutel „einvakuumiert“ erhält man einen noch intensiveren Geschmack.
Das Rinderfilet (was unsere unplanmäßige Vor-Vorspeise dastellte) wurde ebenfalls Sous-Vide-gegart und war der Hit des Tages!!!

Eine tolle Sache die dafür sorgt, dass das Fleisch super genial schmeckt und total zart ist.
Das hat mich dazu bewogen mich nach dem notwendigen Equipment umzusehen. So kann ich nun in Zukunft das Ganze zu Hause weiter zu verfeinern:

Mein Sous Vide Equipment für zu Hause

Mein Sous Vide Equipment für zu Hause

Und hier das Ergebnis – unsere Hauptspeise
Zweimal Schwein einmal aus dem Dampfgarer, das andere Sous Vide-gegart und ein Kalbsbäckchen (fast 4 Stunden im Ofen ganz zart geschmort, dass es fast beim Gabelauflegen schon auseinanderfällt) mit Speckbohnen und Thymiankartoffeln:

Das Hauptgericht

Das Hauptgericht

Aber der Knaller was das Dessert – Küchlein von der Zartbitter-Schokolade mit weißer Mousse und Balsamico-Kirschen:

Das Dessert

Das Dessert

Das Schokotörtchen sogar mit einem flüssigen Kern. Endlich weiß ich wie man das zielsicher und wiederkehrend auf den Punkt hinbekommt – die Profis haben da einen super genialen Trick (der aber nicht verraten wird, denn das ist ähnlich wie bei Zauberern, die behalten ihre Tricks ja auch für sich) 😉

Der flüssige Schokokern im Küchlein

Der flüssige Schokokern im Küchlein

Und hier nun wie versprochen mein Meisterbrief!!!

Ausgestellt von dem Meisterkoch Andreas Pöschel persönlich  🙂

 

Meisterbrief_Pöschel

 

 

Mit dem Zwölfer ganz spontan zum Oldtimerpark Lippe…

Über das pff-Forum bekam ich an einem Sonntag morgen eine private Nachricht von einem Forumsmitglied, mit der Frage ob ich nicht auch mit zum Oldtimerpark-Lippe kommen wolle.

Kurzentschlossen packte ich meinen Sohn ins Auto und wir fuhren mit dem Zwölfer los in Richtung Lage. Da das Ganze doch recht kurzfristig war und wir vorher noch schnell frühstücken mussten, waren wir nicht ganz pünktlich am vereinbarten Treffpunkt am Oldtimerpark. Wir hatten eine knappe halbe Stunde Verspätung, aber die beiden anderen Zwölfer-Fahrer, mit denen wir dort verabredet waren, haben uns einen Ehrenplatz direkt neben dem Eingang freigehalten. Sehr nett… ! ! !

912_Oldtimer_Park_Lippe_1_klein

Drei wunderschöne Porsche 912

Da stehen sie nun die drei Schmuckstücke:

Jens‘ 912 aus dem Jahr 1968

Horst und Daggis 912 aus dem Jahr 1967
und

mein 912 aus dem Jahr 1969

Der Tag war super nett. Wir unterhielten uns – die typischen Benzingespräche halt – so wie es sein soll. Und es kam mir so vor, als ob wir uns schon ewig kennen würden. Dabei kannte ich Jens bislang nur aus dem pff-Forum, seine Frau Nicole noch gar nicht. Und auch Horst und Daggi habe ich vorher erst einmal „in Echt“ getroffen.

So werden aus „virtuellen“ Freunden -> echte Freunde 🙂
einfach ein schönes Hobby, bei dem man Gleichgesinnte trifft und eine tolle Zeit verbringt…!

912_Oldtimer_Park_Lippe_2_klein

Aber der Höhepunkt des Tages kam ja noch… die Ausfahrt der drei Zwölfer zum Lenkwerk in Bielefeld.

Fahrt vom Oldtimer Park Lippe zum Lenkwerk in Bielefeld

Fahrt vom Oldtimer Park Lippe zum Lenkwerk in Bielefeld

Impessionen davon hat Horst-TV dankenswerterweise im Video festgehalten:

Das war wirklich ein sehr schöner Sonntag…

Besonders cool war, dass an diesem Tag am Lenkwerk in Bielefeld ein VW-Tuning-Tag stattfand und wir mit unseren alten Zwölfern ziemlich komisch beäugt wurden, als wir dort auf das Gelände gefahren sind und umzingelt waren von aufgemotzten, tiefergelegten und laut bassmäßig dröhnenden Golfs, Polos und Sciroccos…

Aber wir konnten sogar einige der VW-Jünger für die Altmetall-Scene begeistern. Ein Golf 5-GTI-Fahrer war total begeistert von den Zwölfern. Ich glaube der fängt schon an zu sparen – für seinen eigenen Porsche 912… 😉

Horst und Jens, solch einen Tag sollten wir bei Gelegenheit mal wiederholen – hat super viel Spaß gemacht…

 

Update zum Zweitelfer-Verkauf…

So, nach den ersten paar Besichtigungen (ich hatte ja davon berichtet klick), war erstmal Sendepause. Die angekündigten Interessenten (3 an der Zahl) sind alle nicht erschienen. Und ich hatte gerade noch davon geschrieben, das bis dato alle Interessenten auch wirklich gekommen sind, um den Wagen anzuschauen. Dann war plötzlich Ruhe…
So machte ich also doch noch Bekanntschaft mit der Kategorie der „Nicht-Erscheiner“.

Von dem Zeitpunkt an, hat sich niemand mehr für den Zweitelfer interessiert und es gab auch keine weiteren Anrufe oder E-Mails. Bis auf einen Interessenten, mit dem sich fast schon eine Art Brieffreundschaft entwickelt hat, so oft haben wir schon hin und hergeschrieben. Aber gekauft hat er ihn letztendlich nicht…

Dann hat sich plötzlich doch noch eine weitere Chance ergeben. Obwohl die Verkaufs-Anzeige gerade offline war…
Über ein Soziales Netzwerk habe ich in einer Porsche-Gruppe von einem der Mitglieder den Hinweis auf seine Suche nach einem schönen Targa mitbekommen. Der Markt gebe aktuell keine wirklich guten Autos zu vernünftigen Preisen her. Kurzerhand habe ich ihn angeschrieben und ihm die Eckdaten und ein paar Fotos geschickt. Und was soll ich sagen, der Herr war heute hier und hat den Targa besichtigt.

Der Interessent hat zur Begutachtung einen Porsche-Meister mitgebracht, der täglich an Porsche schraubt und sich richtg gut auskennt. Darum bin ich ihm bei der Besichtigung des Targas auch nicht von der Seite gewichen und er hat mir (super freundlich und geduldig) alle möglichen Details, Fallstricke und markante Stellen gezeigt und erklärt, auf was man achten muss – und auch warum.
Das war richtig lehrreich für mich. Der Targa wurde mit einem Lackschichtdicken-Messgerät Stück für Stück unter die Lupe genommen und es wurde jede Ecke genauestens untersucht und unter alle Abdeckungen, Teppiche und Gummilippen geschaut. Dann sind wir zur DEKRA gefahren und haben uns kurzerhand die Grube für ein paar Minuten ausgeborgt, damit der Meister den Targa auch von unten in Augenschein nehmen konnte. Das klappte alles problemlos und brachte den freundlichen Herren der DEKRA eine Spende für die Kaffekasse ein.

Es sind natürlich ein paar Dinge zu Tage befördert worden, die aber nicht wirklich schlimm waren. Und für das Alter ist der Zweitelfer wirklich in einem sehr guten Zustand. Das hat nun also inzwischen schon der 3. Experte bestätigt…
Und was soll ich sagen, nach einer kurzen Preisverhandlung (und dem OK zum Preis vom Profi) wurden wir uns handelseinig.

D E R   Z W E I T E L F E R   I S T   N U N   A L S O   V E R K A U F T ! ! !

Der neue stolze Besitzer ist gerade mit ihm auf dem Heimweg.

Und ich muss sagen, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich von dem Zweitelfer zu trennen. Und ich merke gerade, wie sehr ich dem schönen Targa doch hinterher trauere. Aber ich habe einfach zu wenig Platz und Zeit für so viele Porsche und ich denke, dass der neue Besitzer gut auf den Zweitelfer Acht gibt und ihn gut pflegen wird.
So schaue ich wehmütig dem Zweitelfer und seinem neuen Besitzer aus dem Küchenfenster hinterher…

Der Käufer des Zweitelfers

Der Käufer des Zweitelfers

Der Zeitelfer ist nun also wech…
…aber ich habe ja noch einen anderen ZWEITEN Elfer – es lebe der NEUE ZWEITELFER…!!!
Nun kann ich mich also mehr auf die Ölklappe konzentrieren.
Die Ölklappe benötigt hinsichtlich des Motors etwas Aufmerksamkeit, denn die Drosselklappenwellen sind ausgeschlagen und auch ein paar Stellen sind zu optimieren.

So bleibt es spannend, auch wenn ich heute etwas traurig bin 😦

 

Wie ich mich mit dem Porsche-Virus angesteckt habe…

Im Grunde genommen bin ich ohne jegliches Zutun in diese Sache reingeschliddert…

Eine minder-schwere Midlife-Crisis (mit der 4. Null vor Augen) führte dazu, dass ich mir Gedanken machte über mich und meinen bisherigen Lebensweg, zu dem Weg der noch vor mir liegen möge und ob alles in meinem Leben bisher so war, wie ich es mir wünschen würde.

Vordergründig war ich zufrieden, ja sogar glücklich. Ich muss schon zugeben, dass ein Stöhnen auf ziemlich hohem Niveau erfolgen würde. Denn so gesehen war und bin ich beruflich erfolgreich und absolut zufrieden und voll erfüllt von dem, was ich tagtäglich beruflich auf die Beine stelle. Der Job ist anspruchsvoll und fordert mich in Gänze. Da ist ein Ausgleich für die Freizeit sehr wichtig.

Und privat dachte ich auch, dass alles in Ordnung ist. Ich führte eine Ehe, die ich als ok einstufte.
Ich habe einen absolut tollen Sohn, der mir so viel Glück, Zufriedenheit, Lebensfreude und Stärke zurückgibt und mein Leben absolut bereichert – ihm sozusagen den eigentlichen Sinn gibt.
Durch meinen Sohn habe ich begonnen mein Leben wieder bewusster wahrzunehmen. Das Entstehen eines neuen Menschen konnte ich hautnah miterleben und empfand es als faszinierend, was in der Zeit alles in steter Abfolge abläuft und funktionieren muss, bis ein gesundes Kind zur Welt kommt.
Ich betrachtete wieder die Bäume (etwas was ich vorher kaum wahrgenommen habe), die im Frühjahr langsam begannen hellgrün zu sprießen, sich im Herbst wieder verfärbten und irgendwann die Blätter abwarfen um danach im nächsten Frühjahr wieder erneut auszuschlagen.
Ich bewunderte Vögel, die mit einer Leichtigkeit ihren Weg durch die Luft zogen, sich auf den nächsten Baum setzten und wenn es ihnen in den Sinn kam einfach weiterflogen – bis zum nächsten Ast – fröhlich zwitschernd und niemals allein. Das ist alles so friedlich und entspannt.
Ich machte mir Gedanken über die Kräfte, die das alles irgendwie steuern und zusammenhalten und las auch viele Bücher zu dem Thema.

Was ich in diesem Zusammenhang ausmachte, was fehlt war das Ausbrechen aus der Norm. Ich wollte nicht langweilig und spießig bis an mein Lebensende (wann das auch immer sein mag) vor mich hin leben. Ich wollte nochmal etwas ändern und etwas unvernünftiges tun.
Und was liegt da nicht näher als mit dem Auto anzufangen…
Einfach ein Auto zum Spaß haben und ich wollte mich nicht von neidischen Blicken und Getuschel abschrecken lassen, mir genau das Auto zu kaufen dass ich schön finde.

Darum fing ich an, mich nach Spaßautos umzuschauen. Zunächst in der BMW-Ecke mit dem Z1, der mich durch die absenkbaren Türen magisch anzog (und das auch heute immernoch tut). Aber dann kam ich durch die Tatsache, dass der Z1 lediglich ein Zweisitzer ist und ich somit nicht zu Dritt fahren kann, kam ich dazu auch mal in andere Richtungen zu schauen und landete schnell bei Porsche. Allerdings waren Boxster und Cayman aus gleichem Grund von Anfang an ebenfalls aus dem Rennen. Was blieb war der 911.

Zunächst schaute ich (zu meinem Budget passend) nach 996ern, landete dann aber schnell nach Foreneinträgen und Negativ-Bemerkungen zu den „Spiegeleieraugen“ beim 997. Damit es preislich im Rahmen blieb kam mein erster Porsche aus Italien -da gibt es ja gehörige Abschläge im Preis. Was ich bis heute nicht nachvollziehen kann, denn qualitativ war der Italien-Porsche nicht anders als das Cabrio aus dem Porschezentrum.

Mein erster Porsche, der Erstelfer war ein tolles Auto. Wenn ich einstieg, Schlüssel in der linken Hand und dann am Zündschlüssel drehte passierte es… dieses Erwachen des Boxermotors mit diesem faszinierenden Sound, der von hinten zu hören und dessen Vibrationen im Nacken zu spüren waren… einfach genial. Jedesmal Gänsehaut-Feeling pur!!!  Bis heute hat sich das nicht geändert…
Spätestens von da an war es um mich geschehen.
Der Heckmotor mit seinen ganz spezifischen Eigenschaften, dann diese wahnsinnige Beschleunigung und das bei jeder Geschwindigkeit, gepaart mit einem Fahrverhalten wie auf Schienen. Das ist S P A S S pur!!!

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Das gibt es in dem Gesamtpaket mit dem Mythos Porsche, dem superleichten Handling, der 50-jährigen Historie, von kaum einem anderen Hersteller (die Kollegen aus Maranello und Co. ignoriere ich jetzt mal).
Was mich so fasziniert ist auch, dass die Grundeigenschaften eines Urelfers auch heute noch in den aktuelleren Modellen zu spüren sind. Gerade wenn ich aus der Ölklappe oder dem Zwölfer aussteige und mit dem Targa oder dem 997 weiterfahre, fallen mir Ähnlichkeiten auf, die verblüffen weil sie über 50 Jahre erhalten geblieben sind.
Das alles in Kombination mit Kindheitserinnerungen und meinem ersten Porsche als Spielzeugauto macht für mich die Faszination Porsche aus.

Damit spielt heute mein Sohn:

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Je mehr ich mich mit dem Thema Porsche beschäftigte – und das tat ich ziemlich intensiv, umso mehr reifte in mir der Gedanke einen älteren Porsche anzuschaffen.
Zu dem Zeitpunkt war meine Ehe schon auf der Kippe (was ich da noch nicht wusste – aber rückblickend innerlich schon gespürt habe). Meine Frau offenbarte mir dann auch kurze Zeit später, dass sie lieber mit ihrem Chef den Rest ihres Lebens verbringen wolle, anstatt mit mir.
Damit war das Kapitel Ehe und Frau für mich erstmal abgeschlossen (ziemlich verkürzte Darstellung – der Verarbeitungsprozess dauerte naturgemäß etwas länger).

Um diesen Schock zu verarbeiten, hatte ich mich (wie der Zufall es will) genau an diesem Wochenende zu einem Sportfahrertraining mit dem Porsche angemeldet. Auf dem abgesperrten Rollfeld eines Flugplatzes konnte ich es richtig krachen lassen und mich und den Wagen an die Grenzen dessen bringen, was in uns steckte. Wobei der Wagen (beruhigenderweise) vermutlich noch eine Menge Luft nach oben hatte…
Das machte tierisch viel Spaß und ließ mich die Trennung von meiner Frau für einen Moment vergessen.
Porsche als Therapie…!!! Das funktioniert!

 

Ich zog aus dem Haus aus und sorgte dafür, dass ich keine weiteren finanziellen Verpflichtungen zu dem ehemals gemeinsamen Haus zu leisten hatte.
Im Gegenteil – die Rückzahlung meines Anteils bildet den Grundstock für die Sammlung an Porsche-Modellen die inzwischen vor der Tür steht. 🙂

Jetzt genieße ich die Zeit mit meinem Sohn, den ich zeitlich jetzt zwar teilen muss, aber in gemeinsamen Zeiten umso intensiver wahrnehme und die Erlebnisse nun noch mehr aufsauge und genieße als ich das vorher schon getan habe.
Er steckt die Trennung erstaunlich gut weg. Klar kommt es immer wieder mal hoch, es belastet ihn auch und jedes Kind wünscht sich, dass die Eltern wieder zusammenkommen, aber das Thema ist für mich durch. Und auch er macht den Eindruck, dass er anfängt sich mit der Situation anzufreunden. So gesehen war es genau der richtige Zeitpunkt. Er war schon groß genug um zu verstehen was passiert, aber noch zu klein um die wahren Beweggründe der Mutter zu durchblicken.

Außerdem habe ich inzwischen eine tolle neue Frau kennengelernt, mit der ich sehr glücklich bin. Auch die Zeiten zu Dritt funktionieren prächtig…

Vermutlich als Frustkauf oder als Ersatzbefriedigung habe ich mir nach dem Zweitelfer, kaum dass er in Deutschland war, auch schon den 912 gekauft. Das war eine echte Kurzschlussentscheidung – die ich aber bis heute nicht bereut habe. Der Wagen ist neben dem 997, der am besten erhaltene Porsche auf dem Hof. Okay, der Targa, ist ebenso super in Schuss ist wie der 912. Dann folgt mit einem kleinen Abstand die Ölklappe. Hier ist noch etwas Arbeit notwendig um den Wagen auf ein Level zu bringen, dass ich damit zufrieden bin. Aber das macht ja das Hobby aus. Zu schauen und recherchieren welche Teile verbessert werden können oder fehlen.
Sich dann auf die Suche nach genau diesen zumeist schwer aufzutreibenden oder horrend teuren Originalteilen zu machen ist eine schöne Aufgabe, die mir richtig Spaß macht. In das Thema einzutauchen und sich so schlau zu machen, dass man die Thematik voll und ganz durchdrungen hat, finde ich immer wieder spannend und jedesmal erneut herausfordernd.

Ich denke, dass ich auch meinen Sohn schon mit dem Porsche Virus infiziert habe. Und er wird ja schließlich die Autos einmal erben. Da ist es nicht schlecht, wenn eine gewisse Bindung zu den Wagen da ist. Ohne ihn allerdings drängen zu wollen…
Wenn die erste Handlung sein sollte, die frisch geerbten Schmuckstücke zu verkaufen, dann würde ich es ihm nicht übel nehmen. Jeder soll seinen Weg gehen können, wie er es möchte. Da übe ich keinen Druck auf ihn aus… Schließlich würde ich auch die Briefmarkensammlung meines Vaters nicht haben wollen, wenn er eine gehabt hätte 😉 .

Aber so weit sind wir ja glücklicherweise noch nicht…

Die Schlüssel zum Glück...

Die Schlüssel zum Glück…

 

Porsche 912: Die Nullnummer mit der Luft

Mein Zitronenfalter, der Porsche 912 musste mal wieder duschen 😉

Darum bin ich mit ihm in die Waschbox und habe ihn ganz vorsichtig und nur mit deutlichem Abstand der Hochdruckreinigungsdüse abgeduscht. Er bekommt eh nur die Stufen Vorsprühen, eine gaaanz sanfte Massage mit der Bürste und zum Schluss noch mit dem entkalkten Wasser des Glanztrocknen-Programms die letzten Seifereste wegspritzen und dann trockenfahren…
Zu mehr bin ich nicht mehr gekommen…

Zum Trockenfahren nutze ich immer ein Teilstück einer Schnellstraße, dass einmal zur A2 gehören sollte, wo allerdings später die Streckenführung geändert wurde und der schon gebaute Teil der Straße nun meine „Trockenfahrstrecke“ ist. Die Straße hört auch urplötzlich auf (klar, die haben damals einfach nicht weitergebaut) und geht nach einer 90 Grad Kurve in einen Kreisel über.

Auf dieser Strecke habe ich den Zwölfer mal so richtig fliegen lassen…

Und dann ist es kurz vor der Ausfahrt von meiner „Lieblings-Teststrecke“ passiert. Der Lüfterriemen ist gerissen. Das hat zur Folge, dass die rote Lampe am Amaturenbrett leuchtet und die Temperaturanzeige mit der Zeit zunehmend ansteigt.

Da ich nur noch wenige hundert Meter von zu Hause weg war, habe ich versucht so schnell wie möglich dorthin zurück zu kommen. Wie es in solchen Situationen immer so ist, sprang die Ampel an der großen Kreuzung auf der es 6-spurig zur Sache geht (zwei Linksabbieger, zwei Rechtsabbieger, zwei Gegenverkehr) genau in dem Moment auf rot und ich musste warten…
Oh nein, dachte ich. Das darf doch jetzt nicht wahr sein. Warum gerade jetzt. Wenn ich hier mitten auf der Kreuzung stehen bleibe und der Zwölfer sich nicht mehr rührt, wäre das fast in Sichtweite von zu Hause sehr ärgerlich.
Die paar Meter schaffe ich noch – dachte ich und behielt die Temperaturanzeige immer genau im Blick. Sie näherte sich zunehmend dem roten Bereich.
Langsam machte sich ein leichter Anflug von Panik breit. Mir schoss alles mögliche gleichzeitig durch den Kopf. Nicht dass ich hier jetzt gerade den Motor in die ewigen Jagdgründe schicke. Nein, meldete sich die Gegenseite des Gewissens zurück, dass schaffst Du noch – ist ja nicht mehr weit… Der rote Bereich ist erst gerade von dem Zeiger erreicht worden und kratzt sozusagen an der unteren Ecke.
Wenn die blöde Ampel jetzt nicht gleich umspringt mache ich den Motor aus und blockiere hier halt alles – das ist mir dann auch egal. Besser als den Motor zu himmeln…

Dann sprang die Ampel endlich um und ich konnte weiterfahren. Zweihundert Meter weiter war ich dann zu Hause. Ich bog ab und machte gleichzeitig den Motor aus um den Wagen den Rest auf den Hof rollen zu lassen. Bloß keine Sekunde zu lange laufen lassen, dachte ich mir und das war glaube ich auch gut so.

Ich zog den Hebel der Heckklappe und stieg aus um nach dem Motörchen zu sehen. Dem ging es aber allem Anschein nach recht gut. Glück gehabt!!

Im ganzen Motorraum waren Fetzen von dem Lüfterriemen zu finden. Auf der Lüfterwelle war nur noch ein dunnes, schmales Band zu erkennen. Die Reste haben sich verselbstständigt.

Da ich mich nicht mehr getraut habe, den Motor erneut zu starten und ich natürlich keinen Ersatz-Keilriemen zur Hand hatte, musste ich den Zwölfer in die Garage schieben. Da dort noch ein anderer Porsche stand, musste der zunächst umgeparkt werden. Dann kam der Zwölfer zu seinem neuen Platz in der Garage, die eigentlich dem 997-Cabrio gehört.

Nach der Umparkaktion habe ich im Internet schnell neue Riemenscheiben bestellt und als sie zwei Tage später ankamen wurde einer aufgezogen und angeschraubt. Da ich keinen 36er Flachschlüssel zur Hand hatte, musste eine Schraubzwinge kurzerhand aushelfen. Puh, ganz schön mühsam die Schraubzwinge immer wieder auf- und zu zuschrauben um die dicke Mutter festzuziehen.

Dann habe ich den Motor wieder angelassen und was soll ich sagen, er läuft prima. Genau wie vorher.

Inzwischen habe ich auch einen neuen Schlüssel für die 36er Mutter bekommen. Was für ein riesen Klopper-Teil – 42 cm…
-> und besonders cool ist der Name „SLIM LINE“… 🙂

36er Ring- Maulschlüssel für die Mutter am Lüfterriemen des Zwölfers

36er Ring- Maulschlüssel für die Mutter am Lüfterriemen des Zwölfers

Für den Übergang ist dieses riesige Ding ja nicht schlecht…

Und wenn nun noch mein Bordwerkzeug für den Zwölfer ankommt, dann kann nichts mehr passieren. Da ist dann auch der originale Flachschlüssel dabei.

Boardwerkzeug

Bordwerkzeug für den Zwölfer

 

Happy Birthday, Zweitelferblog !!!

Juhuhhh, Zweitelferblog hat Geburtstag!

Genau vor einem Jahr habe ich begonnen hier etwas zu schreiben.

Happy Birthday!!!

Happy Birthday!!!

Das war ein sehr abwechslungsreiches und erlebnisreiches Jahr. Porschetechnisch, wie auch privat.

Das 1-jährige Jubiläum möchte ich zum Anlass nehmen und einen kurzen Zweitelferblog-Jahresrückblick (sonst nur zu Silvester – hier mitten im Jahr) geben:

Vor einem Jahr hatte ich gerade mal einen Porsche, den ich mir durch eine Mini-Midlife-Crisis (die man üblicherweise hat wenn man 40 wird) gekauft habe.
Eigentlich wollte ich einen BMW-Z1, aber dann wurde es ein Porsche 911 Carrera 4s:

Porsche 997 Carrera 4s

Porsche 997 Carrera 4s

Durch das steigende Interesse am Thema Porsche stieß ich irgendwann auf das Video von Magnus Walker:

…und es war um mich geschehen. Ich wollte auch einen älteren Porsche. Es wurde ein G-Modell (noch kein Ur-Modell wie bei Magnus Walker):

1985er Targa USA

1985er Targa USA

Das „Rüberholen“ war ein riesiges Abenteuer und hat tierisch viel Spaß gemacht.
Auch der Umbau wurde mit viel Liebe zum Detail geplant und umgesetzt.
Das Ergebnis heute sieht so aus – von Außen (also wenn man nicht gerade auf den Tacho schaut) sieht man nicht, dass es sich um ein US-Modell gehandelt hat:

Der Targa heute nach dem Umbau auf deutsche Zulassungsvorschriften

Der Targa heute nach dem Umbau auf deutsche Zulassungsvorschriften

Durch mein Danke-Schreiben an den US-Verkäufer wurde ich auf den wunderschönen Porsche 912 aufmerksam – meinen „Zitronenfalter“, den ich kurzentschlossen und ziemlich spontan gekauft habe. Mit ein Grund war vermutlich die Trennung von meiner Frau, die in etwa in diese Zeit viel – Frauen gehen Schuhe kaufen, ich kaufe Porsche… 😉 :

1969er Porsche 912 zitronengelb

1969er Porsche 912 – zitronengelb

Zwischenzeitlich habe ich meinen Erstelfer verkauft und durch ein offenes Modell ersetzt:

Porsche 911 Carrera s Cabrio

Porsche 911 Carrera S Cabrio

Ähnliches passierte auch privat. Da sich meine Frau anderweitig umgeschaut hatte (wohl auch eine Art Midlife-Crisis), musste ich auch hier umdisponieren. Ich bin aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen, habe mir meinen Anteil am Haus ausbezahlen lassen, darauf folgt die Scheidung.

Und inzwischen bin ich auch privat wieder glücklich liiert 🙂

Aber hier geht es ja nicht um die tolle neue Frau in meinem Leben, sondern um tolle Porsche. Darum weiter im Text:

Schon aus reiner Gewohnheit beobachte ich schon seit etwa zwei Jahren den Markt für Ölklappenmodelle und habe mir deswegen einen Alert eingestellt. So werde ich über jedes 1972er Ölklappenmodell informiert, das neu inseriert wird.
Irgendwann bin ich dann über eine Anzeige gestolpert, die eines dieser Ölklappenmodelle als ein ehemaliges Magnus Walker-Auto auswies. Ich saß da wie elektrisiert.
Konnte das wirklich wahr sein? Ein echter Ex-Magnus-Walker-Porsche?!?
Es war wirklich wahr – das hat mir Magnus Walker sogar persönlich (okay, ich gebe es zu – lediglich per E-Mail) bestätigt. Aber immerhin…

Wie immer kam das Angebot zur Unzeit, denn ich wollte gerade mit meiner neuen Freundin eine Orient-Kreuzfahrt auf der AIDA machen.

AIDAdiva bei Nacht

AIDAdiva bei Nacht

Aber es hat trotzdem geklappt, das Ölklappenmodell zu reservieren und einem weiteren holländischen Interessenten vor der Nase wegzukaufen 😉

So konnte ich beruhigt in den Orient fahren – z.B. zum Sonnenaufgang in der Wüste (im Urlaub morgens um halb 4 aufstehen – grrrrrh) aber es hat sich gelohnt:

Sonnenaufgang in der Wüste

Sonnenaufgang in der Wüste – irgendwo im Orient

Danach kam die holperige (superlustige) Rückfahrt mit dem Jeep und Raffi unserem Fahrer 🙂 – die auch nicht viel länger hätte dauern dürfen. Sonst hätten einige der Insassen ihr Frühstücks-Lunchpaket wieder zum Besten gegeben:

Cool war auch der Burj Khalifa – mit 828 Metern das im Moment noch höchste Gebäude der Welt.
Die Chinesen sind gerade dabei ein noch höheres Gebäude zu bauen…

Das aktuell noch höchste Gebäude der Welt Burj Khalifa - 828 Meter hoch

Das aktuell noch höchste Gebäude der Welt
Burj Khalifa – 828 Meter hoch

Hier der Blick von oben auf die anderen Wolkenkratzer (wobei die Besucher-Aussichtsplattform gerade mal auf etwas mehr als der Hälfte war – auf 452 Metern):

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Aber nun zurück zum Thema:

Nach dem wunderschönen, wirklich erholsamen und sehr empfehlenswerten Urlaub mit der AIDAdiva durch den Orient, konnte ich kurz nach meinem Urlaub die Ölklappe aus Luxemburg abholen – natürlich habe ich das persönlich gemacht:

Oelklappen_Transport_klein

So sind sie nun alle vereint – alle 4 -> meine kleine aber feine Porsche-Sammlung:

V I E R auf einen Streich !!!!

V I E R auf einen Streich !!!!

So bin ich inzwischen meinem Idol Magnus Walker einen Schritt näher gekommen.

Ich habe nun auch ein „out-of-control-hobby“ wie Magnus immer zu sagen pflegt wenn er über seine Porschesammlung spricht.

Okay, ich besitze keine 40, sondern nur 4 Porsche, aber immerhin einen von IHM !!! 🙂
Und für meine (finanziellen) Möglichkeiten ist das völlig okay so…

Allerdings soll der Zweitelfer – mit dem ich angefangen habe diesen Blog zu schreiben nun bald gehen… (eigentlich müsste ich „dieses Blog“ schreiben um den Deutschlehrern dieser Welt gerecht zu werden, aber das hört sich so schräg an, darum ignoriere ich das einfach und mache es bewusst falsch).
Es wird mir ziemlich schwer fallen den Zweitelfer ziehen zu lassen, aber vier Porsche sind einfach zu viele… 😦
Da reichen schon die angemieteten Garagen nicht für alle Autos, denn einen Alltags-BMW habe ich ja auch noch – gut, der muss eh draußen stehen, da haben die Porsche Vorrang – das ist mal klar.
Außerdem habe ich ja noch die Ölklappe, die die Rolle des „neuen“ Zweitelfer übernehmen kann!

Es war auf jede Fall ein ziemlich aufregendes und spannendes Jahr für mich. Auch wenn ich nicht jedes Jahr so viele einschneidende Erlebnisse brauche…

Ich bin gespannt, was im kommenden Jahr so alles passieren wird.

Es könnte von mir aus ruhig etwas ruhiger werden, das wäre durchaus okay.
Denn noch eine Scheidung und noch solch einen „Porsche-Kaufmarathon“ macht mein Geldbeutel (und auch meine Nerven) nicht mit 🙂

 

 

 

Zweitelfer For Sale…!

Durch den Kauf der Ölklappe und der damit einhergehenden Tatsache, dass ich nun 4 Porsche hier stehen habe wird es platzmäßig, also garagentechnisch schon ziemlich eng!

Und auch die Zeit mit allen Autos in etwa gleich viel zu fahren ist ebenfalls nicht da. Und meine Prio. liegt einfach bei der Ölklappe. Ist ja klar!!! Wo die Liebe halt hinfällt… 😉
Aber auch der 912 ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Vielleicht muss ich ja auch mal diesen Blog umbenennen in Zweitzwölfer-Blog 🙂
Und die Zwölfer-Gemeinde ist schon irgendwie eine coole Truppe. Da muss man einfach dazu gehören!

Auf jeden Fall muss darum der Targa – schweren Herzens weichen…

Denn auch finanziell ist es so, dass ich in die Ölklappe noch einiges investieren muss.
Das ist nur zu stemmen, wenn einer der beiden anderen geht… 😦
Da trifft es dann den Targa.

Also habe ich eine Anzeige in dem führenden Auto-Anzeige-Portal eingestellt und auch in der einen oder anderen Oldtimer-Plattform. Dann heißt es warten auf die ersten Interessenten…

Anzeige_Targa_blanko

Es ist auf jeden Fall immer wieder lustig zu sehen wie das Prozedere zunehmend ähnlich abläuft. Die E-Mail-Interessenten fordern zumeist bessere Bilder an und melden sich daraufhin überhaupt nicht mehr. Der Großteil derer kauft sowieso nicht. Solche Anfragen ignoriere ich inzwischen, nachdem ich das mehrfach hatte!

Dann gibt es die „Hobby-Angucker“, die durch die gesamte Republik fahren um sich haufenweise Autos anzuschauen. Der Favorit, den man im Blick hatte, wurde aufgrund mangelnder Entscheidungsfreude direkt vor der Nase wegverkauft. Das musste ich mir bei einem Ehe-Pärchen anhören. Da wurde geschwärmt, wie toll doch das Auto gewesen ist, dass sie vor 2 Wochen angesehen hatten und welches nun aber gerade gestern verkauft wurde – wo sie doch jetzt gerade zuschlagen wollten.
Der Zweitelfer hat ihm (dem Ehemann) gut gefallen (er meinte der Targa steht echt gut da, im Gegensatz zu dem aufgehübschten Schrott, den sie vorher gesehen haben), ihr (der Ehefrau) hingegen konnte kein anderes Auto dieser Welt mehr gefallen, es sei denn es wäre der gerade gestern verkaufte Wagen. Da wurde an der Farbe der Innenausstattung herumgemäkelt (die war bei dem Anderen ja viel schöner) und so weiter. Da hat er keine Chance sich durchzusetzen – die kaufen nicht!
Da für die nächsten zwei Tage noch Besichtigungen in Süddeutschland anstanden, war mir sofort klar dass ich von denen nichts mehr hören werde. Und so kam es dann auch.

Dann gibt es die Neulinge, die sich gerade erst mit dem Gedanken befasst haben sich einen Oldie zuzulegen. Üblicherweise war dieser Typus Auto-Gucker gerade auf einer Oldtimer-Veranstaltung im Umkreis und ist nun auf der Suche. Auch die Neulinge kaufen nicht, denn die haben ja noch keine Ahnung und sind abgeschreckt von unzähligen Berichten zu Abzock-Angeboten und befürchten über das Ohr gehauen zu werden. Die Neulinge haben zumeist einen Freund oder Bekannten in der Hinterhand, die dann bei der nächsten Besichtigung mitkommen sollen. Bis heute ist von denen auch kein einziger ein zweites Mal zur Besichtigung aufgeschlagen.

Was mich etwas gewundert hat, ist dass die Kategorie der „was ist letzter Preis…?!“-Klientel in diesem Bereich des Fahrzeug-Marktes nicht anzutreffen ist.
Die Klientel die sich einen Oldtimer zulegt ist eine Andere. Das macht die Suche nach einem Käufer deutlich angenehmer.

Unangenehm sind die „schnell-mal-um-die-Ecke-schauenden“ Interessenten aus einer umliegenden Stadt, machen auf sehr interessiert, schlagen dann kurze Zeit später auf, machen das Auto nur schlecht und mäkeln überall herum und sind auch nach 5 bis maximal 10 Minuten Minuten wieder weg.

Ganz im Gegensatz zu den Zeitklauern. Die zunächst am Telefon alles bis auf kleinste Detail wissen möchten (was ja noch in Ordnung ist). Dann bei der Besichtigung aber aus dem erzählen nicht mehr raus kommen und die Besichtigung sich stundenlang hinzieht. Diese Klientel kauft auch nicht.

Von der Kategorie der „Probefahrt-Schnorrer“ hatte ich bislang nicht viele. Zumeist findet man diese Art der Interessenten unter den Greenhorns, die einfach mal einen Porsche gefahren haben wollen – aber im Grunde keinerlei Bedürfnis verspüren ernsthaft darüber nachzudenken, den Wagen auch wirklich zu kaufen. Die wollen einfach mal Porsche fahren… Die Probefahrt-Schnorrer hatte ich als ich den Erstelfer verkauft habe. Die stehen wohl mehr auf die jüngeren Modelle und nicht so sehr auf „Altmetall“ 🙂

Aber es gibt auch die Höflichen. Die sich telefonisch melden und freundlich fragen ob es gerade passt und auch bei dem Besichtigungstermin sehr höflich agieren und sich später für die Probefahrt bedanken – für die Zeit und den Sprit, den man geopfert hat.
Aber auch bei dieser Klientel ist die Entscheidungsfreude nur mäßig ausgeprägt, sodaß bisher keiner der Höflichen sich dazu durchringen konnte den Targa zu kaufen.

Dann gibt es noch die Preisdrücker. Üblicherweise gehört dieser Typ Mensch zu den Fahrzeug-Anzeigen-Inserats auswendig-lernern, aber auch zu den Bloglesern (vorzugsweise des zweitelfer-Blogs). Dieser Typus denkt durch das Studium der Porsche-G-Modell-Inserate auf der Höhe der Marktpreise zu sein, was einem auch gleich mit anderen Beispielangeboten unter die Nase gerieben wurde – sollen sie doch dort kaufen…

Und wenn dann noch hinzukommt, dass aus einem älteren zweitelfer-Post die Bemerkung „ich hätte den Zweitelfer doch auch günstig gekauft“ zitiert wird, ist das ein willkommener Anlass den Preis auch entsprechend drücken zu wollen (dabei ist günstig ja bekanntlich ein relativer Begriff!!!). Hinzu kommt dass der angebotene Kaufpreis so weit entfernt von jeglicher Realität war, dass der Betrag des vorliegenden Wertgutachtens regelrecht pulverisiert würde. Mit dieser Klientel ist bei mir das Gepräch ziemlich schnell beendet – ist halt kein Notverkauf!

Für das Wochenende hat sich ein weiterer Interessent angekündigt, der gleich Schilder mitbringen will. Der gehört wohl zu der Kategorie der Entschlussfreudigen…
Aber das Wochenende ist ja noch nicht um – so dass ich hier noch nicht wirklich beurteilen kann, ob dieser Interessent in der Kategorie der Entschlussfreudigen richtig einsortiert ist..

Denn es gibt auch die Kategorie der „Nicht-Erscheiner“! Die einen Termin zur Besichtigung ausmachen, der Verkäufer sich die Zeit nimmt und auf die Interessenten wartet, welche jedoch dann mit Abwesenheit glänzen…
Hatte ich zum Glück bis jetzt noch nicht!

Es bleibt spannend – I’ll keep you informed…!

1972

1972 wurde mein Ölklappenmodell gebaut und ich wurde geboren.

Ein gutes Jahr! Denn es passierten noch andere spannende Dinge:

– der Benzinpreis lag bei etwa 59 Pfennigen!!! Was sich aber durch die Ölkrise in den folgenden Jahren auf 83 bis 90 Pfennige erhöhte…
– 1972 war ein Schaltjahr und um einen Tag und 2 Schaltsekunden länger als üblich
– in Amerika wird das Kabelfernsehen eingeführt
– die erste Folge Raumschiff Enterpreis wird im deutschen Fernsehen gezeigt (für mich noch zu früh 😦 )
– Pink Floyd beginnt mit den Aufnahmen für ihr Erfolgsalbum „Dark Side of the Moon“
– die Firma Hewlett-Packard bringt mit dem HP-35 den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner auf den Markt

– in Weinheim wird von fünf ehemaligen IBM-Angestellten der Softwarehersteller „SAP“ gegründet
– vom Bundestag wird die Senkung des Wahlalters auf 18 Jahre beschlossen
– die erste Ausgabe des Männermagazins „Playboy“ erscheint in Deutschland (auch zu früh für mich 😉 )
– die Telefonnummern 110 und 112 werden in Deutschland als bundesweiter Notruf beschlossen
– als bis heute letzter Mensch verlässt Eugene Andrew Cernan die Mondoberfläche
– zur Person des Jahres 1972 kürt das US-amerikanische Magazine „Time“ Richard Nixon
– da die Tankwarte mit der Ölklappe der Porsche 911 nicht klarkamen und dort Benzin einfüllten und so reihenweise Motorschäden produzierten, wurde der Öleinfüllstutzen wieder zurückverlegt und die Ölklappe verschwand wieder – schade 😦
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Die weiteren negativen Dinge lasse ich jetzt mal weg… 😉

 

Mein Ölklappenmodell !!!

Nun suche ich schon ewig lange nach dem Ölklappenmodell und bislang war nicht das Richtige dabei. Aber nicht dem Kopf hängen lassen, es wird der Tag kommen, an dem ich MEINE Ölklappe finden werde – ganz bestimmt.

So oder so ähnlich musste ich mir zwischendurch selbst Mut zusprechen, denn normalerweise bin ich ein eher ungeduldiger Mensch (und ich empfinde das als eine wirklich schlechte Eigenschaft!).

Und dann kam plötzlich der Tag der Tage, als ich ein sehr interessantes Ölklappenmodell entdeckt hatte. Der Wagen ist laut Vorbesitzer in einem sehr guten Zustand, was den Rost anbelangt. Lediglich der Lack weist an einigen Stellen ein paar Kleinigkeiten auf, die eher als mäßig zu bezeichnen sind. Die Technik ist solide, wenn auch an der einen oder anderen Stelle noch Arbeiten zu tun sind. Aber das ist alles in einem überschaubaren Rahmen. Der Wagen gefällt mir schon ziemlich gut und durch die notwendigen Arbeiten ist der Wagen auch zu einem Budget ausgeschrieben, was zu meinen Vorstellungen passt. So kann ich den Wagen Stück für Stück näher an den Idealzustand bringen, den ich mir vorstelle.

Aber das Beste an dieser Ölklappe ist, dass sie einen prominenten Vor-Vorbesitzer hatte:
Magnus Walker!!!

Magnus_Walker_P14_0251

Mein großes Idol, über den ich erst zu der Leidenschaft für ältere Porsche gekommen bin. Einen Wagen zu besitzen, der Magnus Walker gehörte und in dem er zuvor gefahren ist, wäre eine verlockende Vorstellung. Hauptsache das stimmt auch alles überhaupt!???! Und der jetzige Besitzer erzählt keinen Blödsinn…

Um das zu überprüfen habe ich einfach eine E-Mail an Magnus Walker geschrieben, in der ich ihn zu dem Wagen befragt habe. Ich habe eine Kopie des US-Titles (mit seinen Daten und seiner Unterschrift drauf) und ein paar Bilder von dem Wagen angehängt

Hier ein Ausschnitt des US-Titles:

US_title_Magnus Walker_Auszug_Blog_1

Und siehe da ich habe wirklich von Magnus Walker eine Antwort bekommen…!!!
WOW, was für ein Tag!!!
Magnus hat mir geschrieben, dass er den Wagen wirklich besessen und gefahren hat.
Es stimmte also, der Wagen gehörte Magnus Walker. Das habe ich nun von ihm persönlich schwarz auf weiß bestätigt!

Und besonders cool fand ich seine Schlussformel: cheeRS & ALL the beST   Magnus

Okay, durchatmen und Ruhe bewahren, denn nun geht es an die Preisverhandlung und die restlichen Modalitäten wie z.B. die der Überführung des Wagens. Denn der 911 „wohnt“ inzwischen in Luxemburg.
Als das alles geklärt war und ich den Wagen von einem Transportunternehmen überführen lassen wollte, bin ich bei den Preisen fast hinten über geschlagen. Das günstigste Angebot betrug 500 €!!! Die spinnen wohl für etwa 340 km eine Strecke!
Dafür fahre ich da selber hin, dachte ich mir – gedacht getan.

Auf dem Weg nach Luxembourg

Auf dem Weg nach Luxembourg

Jetzt steht nur noch das WIE zur Diskussion. Ein Überführungskennzeichen wäre eine Möglichkeit.

Gelöst habe ich es dann schließlich so:

Oelklappen_Transport_klein

Den Anhänger zu mieten hat mich ein Zehntel des Preises gekostet PLUS einen Tag Urlaub – aber den Spaß war es mir wert. Und so konnte ich mir den Wagen auch persönlich vor Ort anschauen.

Das ist sie nun also!!! Meine lang ersehnte Ölklappe! 🙂

Oelklappe bei Nacht

Oelklappe bei Nacht

Bericht vom Besuch im Oldtimer Museum in Melle

Meine Freundin hat sich ein neues Auto gekauft, einen BMW 1er Cabrio. Damit haben wir unsere erste Ausfahrt gemacht. Wir waren in Richtung Melle unterwegs und haben dann ganz spontan einen Stopp im Oldtimer Museum gemacht.

Wirklich sehr zu empfehlen. Dort stehen sehr schöne Autos aus allen Zeitepochen.
Gewundert hat mich, wie viele Oldtimer dort stehen. Über mehrere Etagen sind sie aufgereiht. Aber auch historische Motorräder und sogar Kinderwagen sind dort zu erkunden.
Und wer möchte, kann an einer Führung teilnehmen und sich fachkundig über die ausgestellten Modelle informieren lassen.

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Aber zunächst einmal zur Klarstellung vorab:

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Wenn man reinkommt steht man gleich vor diesem Prachtstück:

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Sehr schön fand ich den Vergleich Glas / BMW – schön nebeneinander aufgereiht:

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Klasse fand ich auch den fabrikneuen Mini – noch mit dem originalen Verkaufsschild:

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Und wir bleiben bei den kleinen Autos – eine Isetta:

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Und direkt daneben, das Goggomobil als offener Speedster 😉

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Und als Stellvertreter der Vorkriegsmodelle hier ein BMW DA2 von 1930:

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Aber das besondere Highlight war die Halle nebenan. Dort stehen die Autos dicht an dicht und eher zur Aufbewahrung. Also für die normalen Besucherströme nicht zugänglich. Dort ist es auch viel zu eng. Man kommt an den Autos kaum vorbei und muss schon sehr aufpassen keine Kratzer an den Schätzchen zu hinterlassen. Gerade Reißverschlüsse von offenen Jacken muss man im Blick haben, wenn man zwischen den Odlies durchzirkelt.

Hier ein Bild aus der Halle:

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Dazwischen stehen alte Käfer, ein Opel als Elektro-Versuchsfahrzeug, mehrere Mercedes Pagoden (einen stellvertretend im Bild unten), eine alte aber sehr gut dastehende Ente und viele mehr.

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Und noch ein blick in die andere Richtung der Halle:

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Alles in Allem ein sehr lohnenswerter Besuch. Wir werden da bestimmt noch einmal hinfahren, denn die ganzen Eindrücke kann man so schnell gar nicht verarbeiten. Und gerade die vielen Odlies aus meiner Kindheit wecken Erinnerungen an früher und holen fast vergessene Autos wieder ins Bewusstsein. Wie einen alten VW den Onkel Werner gefahren ist, oder ein Mercedes Strich 8 wie ihn Onkel Heinrich fuhr, aus dem Jahr 1972 (also genauso alt wie ich) und den dann mein Cousin Thomas anschließend lange Jahre gefahren hat. In weiß, mit roten Kunstledersitzen und ohne Kopfstützen.

Für 8,- Euro Eintritt ein sehr lohnenswertes Ziel mit garantierten neuen Eindrücken und alten zurückkehrenden Erinnerungen!!!

Ist der nicht schön…?

Bei meiner Suche nach einem Ölklappenmodell habe ich schon einige schöne Wagen „ziehen“ sehen. Die guten und dabei noch halbwegs günstigen sind schnell weg.

So ging es mir auch mit einem Porsche 911 Ölklappenmodell der laut Beschreibung top gepflegt sein sollte, aus einer Autosammlung mir über 30 Fahrzeugen stammen soll, total günstig war (im Vergleich zu ansonsten angebotenen Modellen) aber in Bulgarien stand. Das war der große Haken an der Sache, denn andere Wagen in dem Zustand kosteten nahezu das doppelte des ausgerufenen Preises.

Porsche_911_Bulgarien

Ich zögerte… aber der Wagen interessierte mich schon sehr und der Preis war ganz schön verlockend. Und diese Sitze – sehr schön:

Sitze_Oelklappe_Bulgarien

Schließlich entschloß ich mich den Käufer zu kontaktieren und ein paar Fragen zu stellen. Auf diese Fragen bekam ich nie eine Antwort…
Dann war das Angebot nicht länger online… Schade!!!

Ich stöberte also die nächsten Tage und Wochen wie üblich durch das Netz und da war er plötzlich wieder da!!!
Der bulgarische Porsche aus der Sammlerauflösung war wieder online – super dachte ich mir, aber auch irgendwie komisch. Hat der Interessent etwas an dem Wagen gefunden was ihn vom Kauf abgehalten hat, schoss es mir durch den Kopf?!?

Ich sage immer: Wenn man sich wundert, stimmt etwas nicht! Das hat sich in meinem Leben schon sehr oft bewahrheitet. Darum zögerte ich erneut.
Aber dann kontaktierte ich den Verkäufer zwei Tage später trotzdem – zum zweiten Mal.
Und was soll ich sagen, ich bekam auch Tage darauf eine Antwort. Juhuhh dachte ich – bis ich die Mail gelesen habe. „Der Wagen wurde gerade einen Tag vorher verkauft“ stand dort.

Entäuschung machte sich breit. Jetzt habe ich mich gerade dazu durchgerungen den Wagen in die engere Wahl zu nehmen, da ist er weg. So ein Mist!!! Aber wer weiß wofür es gut ist, vielleicht ist es gar nicht so schlecht dass es nicht geklappt hat. Irgend etwas konnte an dem Angebot nicht stimmen. Der Preis war einfach viel zu niedrig – das waren meine Gedanken zur „Gewissensberuhigung“!

Also weitersuchen…

Der neue Erstelfer

Meinen allerersten Porsche, den 997 Carrera 4S habe ich ja inzwischen verkauft – auch wenn es mir ziemlich schwer gefallen ist, er ist weg.

Und wie sollte es anders sein, ich habe es nicht lange ohne ausgehalten.

Immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich Autobörsen und Gebrauchtwagenlisten der verschiedenen Porschezentren durchstöberte.

Bei dem PZ in meiner Nähe bin ich dann auch zwischendurch hin und wieder mal vorbeigefahren um zu schauen.
Parallel habe ich versucht meine Winterräder vom 4S zu verkaufen. Es gab mehrere Interessenten, aber die wollten alle nicht den Preis bezahlen, den ich mir vorgestellt habe. Zum Schluss ging es mir ums Prinzip und ich habe es an 50 Euro scheitern lassen. Immerhin waren die Reifen neu und wurden gerade mal eine Saison gefahren.

Ich hatte immer im Hinterkopf, dass ich sie später noch gebrauchen kann – wenn es einen neuen Erstelfer gibt.

Und dann kam der Tag im Dezember, an dem ich auf der Gebrauchtwagenseite meines Porschezentrums ein sehr schönes 997 Cabrio als 4S entdeckte. Der Wagen hatte es mir gleich angetan und ich fuhr hin.

Als ich dort ankam, entdeckte ich das Cabrio sofort. Ich ging darauf zu und musste mit entsetzen den folgendne Zettel lesen:

Schade... jemand war schneller... dieses Auto ist leider verkauft!

Schade… jemand war schneller… dieses Auto ist leider verkauft!

Tja, das war wohl nix…! Schade!!!
Der Verkäufer des PZ berichtete mir dass der Wagen einen Tag zuvor verkauft wurde. So kann es gehen…

Aber ich schaute mich weiter um und entdeckte diesen hier:

997_Cabrio_Vorderansicht1

Bis auf die Felgen ein sehr schöner 911er!!! So ziemlich genau was ich suche…
Allerdings ist es kein Carrera 4s, sondern „nur“ ein Carrera S.
Aber er hat alles was ich für wichtig erachte:
– Farbkombination schwarz/schwarz
– Facelift-Version
– Schaltwagen
– Cabrio
– Sitzheizung
– Tempostat
– Park-Sensoren
– Bose Soundsysten

Was fehlt ist die Sportabgasanlage (SAGA) und der Regensensor. Ansonsten ist der Wagen perfekt!

Allerdings ist es kein 4S, das heißt meine Winterräder kann ich hier nicht nehmen. Aber dafür gibt es ja die freundlichen Herren aus dem PZ.
Die SAGA kann nachgerüstet werden, der Regensensor ist nicht so wichtig, weil ich eh nur bei Sonnenschein mit dem Auto fahren werde, die Sommerräder werden getauscht in diese hier:

997_Cabrio_Felge1

997 Cabrio Sommerräder – Carrera Sport Rad

Und bei den Winterrädern gibt es gegen einen kleinen Aufschlag im Tausch gegen Meine diese hier:

Winterfelge

997 Cabrio Winterkomplettsatz – Carrera IV

Damit war alles perfekt. Pünktlich zum Nikolaus am 06.12.2013 habe ich den Kaufvertrag unterschrieben und mir selbst das schönste Nikolaus- und gleichzeitig auch Weihnachtsgeschenk gemacht…!

Und so sah er dann aus als ich ihn abgeholt habe:

IMG_5166

Brumm brumm…

Carrera S bei der Abholung

Carrera S bei der Abholung

997_Cabrio_Sonnenaufgang

Nun ist der Porsche 912 endlich da…

Endlich ist die lange Warterei vorbei und der 912 ist endlich da. Er steht in Rotterdam im Hafen und die Zollformalitäten sind bereits erledigt. Alles fertig um ihn endlich abzuholen…

Leider musste ich vor Kurzem meinen Führerschein abgeben und bin somit für einen Monat Fußgänger. Und für alle die jetzt schälmisch grinsen: es ist nicht mit einem Porsche passiert, sondern im BMW… Und das war total gemein, auf einer 4-spurigen Straße mit 100 kam plötzlich ein Ortsschild (weil dort am Straßenrand 3 Häuser stehen – und eben ein Blitzer) mit 84 km/h ist es dann passiert und der Lappen ist weg…
Und das Schlimmste daran ist, dass ich den Blitzer eigentlich kenne…! GRRRRR!!!!

Ärgerlich dass gerade jetzt der 912 im Hafen ankommt. Da bleibt nur, ihn von der Spedition anliefern zu lassen.
Gesagt – Getan.
Der 912 wird direkt in die Werkstatt zum Umbau der Scheinwerfer gebracht, dort umgebaut, mit TÜV versehen und wenn er fertig ist, dann habe ich den Führerschein auch wieder zurück.

Zur Zeit-Überbrückung bin ich zwischenzeitlich mit der Dame meines Herzens direkt zu der Werkstatt gefahren um einen Blick auf die gelbe Schönheit zu erhaschen. Da es Sonntag Abend war, hatte die Werkstatt natürlich geschlossen. Aber ich konnte zumindest durch ein Fenster das zitronengelbe Dach des 912 erhaschen, der zwischen den anderen Wagen in der Werkstatt stand.

Sehr schön, er ist wirklich da…!!! Ich war total aufgeregt den Wagen endlich begutachten zu können.

Nachdem dann endlich das angeforderte Datenblatt von Porsche eingetroffen war, konnte ich den Wagen zulassen. Inzwischen hatte ich meinen Führerschein auch wieder zurück.

Also habe ich mir einen Tag Urlaub gegönnt, bin zur Zulassungsstelle gefahren, habe mein (zuvor reserviertes) Wunschkennzeichen genannt und ja, dann ist es passiert. Ich hatte vergessen die ausgedruckte Rechnung zum Kauf des Wagens mitzunehmen. „So geht das aber nicht, die Rechnung brauchen wir, sonst können wir den Wagen nicht zulassen…“ waren die Worte des Herren der Zulassungsstelle.

Ich dachte nur, nicht das jetzt noch. Nochmal nach Hause gurken, die Rechnung holen, eine neue Nummer ziehen und wieder schön hinten anstellen und warten. Nein, so nicht, da probiere ich es anders…

„Ich könnte Ihnen die E-Mail mit der Rechnung des Verkäufers weiterleiten, dann könnten Sie die Rechnung ausdrucken und alles ist gut…“ schlug ich dem netten Herren im Straßenverkehrsamt vor.
Nachdenkliche Stille auf der anderen Seite. „Aber dann ist da ja keine Unterschrift drauf. Das geht so nicht… “ kam als Einwand zurück. „Aber ich habe zu Hause auch nur diese ausgedruckte Version liegen“ erwiederte ich.
Jetzt fordert der nicht wirklich eine aus den USA unterschriebene Version der Rechnung – das darf nicht sein. Dann kann ich den Urlaubstag heute getrost knicken und komme heute nicht mehr dazu den Wagen abzuholen, da in Californien mit der Zeitverschiebung vor 16 oder 17 Uhr nichts zu wollen ist.
Also kommt jetzt die Trumpfkarte!!! „Ich habe vor ein paar Monaten schon einen Wagen aus den USA importiert, da war das alles überhaupt kein Problem. Und der Verkäufer war der Selbe…“

„Können Sie mir bitte mal das Kennzeichen des Wagens nennen um den es damals ging…?“
„Klar…“ das habe ich dann auch gemacht.

In den Unterlagen war dann die Rechnung online zu sehen. Den Vorgang hat der Chef persönlich hinterlegt. Der Verkäufer ist identisch, das stimmt also… Naja, wenn der Chef das so macht, dann darf ich das wohl auch – muss er sich gedacht haben, denn dann war es plötzlich alles überhaupt kein Problem mehr. Ich bekam mein Wunschkennzeichen mit dem H. Da soll nochmal jemand sagen die Beamten wären nicht flexibel und würden auf ihren Paragraphen rumreiten. Ich kann das nicht behaupten. Der Herr war sehr nett und es hat alles prima geklappt. Und schließlich war es ja auch alles korrekt. Lediglich die Unterschrift auf der Rechnung fehlte von der US-Seite her. Egal, hauptsache ich kann meinen Zwölfer endlich fahren…

Und da isser nun der 912. Frisch zugelassen in der extra angemieteten Garage:

Porsche_912_Garage_2

Und hier nochmal von vorne:

Porsche_912_vorne_1

Der Seeweg des Porsche 912

Der „Zitronenfalter“ wie ich den gelben 912 gerne nenne, ist nun also auf dem Schiff.

Das dauert ja erfahrungsgemäß ein paar Wochen. Nun heißt es also warten, und den Weg verfolgen.

Los gehts hier… dieses Mal mit der Dallas Express:

Dallas_Express_Abfahrt

Und dann hinunter zum Panamakanal:

Dallas_Express_Panakanal_1

Hier ein Webcam-Live-Bild bei der Durchfahrt der „Miraflores-Locks“ (in welchem Container der 912 wohl steht…?!?):

Dallas_Express_Panamakanal_Livebild

Da ist ganz schön was los… und die Dallas Express mittendrin. Wenn das mal gutgeht…!Dallas_Express_Panamakanal_2

So, geschafft. Nun geht’s durch die Karibik ‚gen Norden zunächst nach New York (leider ohne Bild) und dann nach Halifax (Canada):

Dallas_Express_Halifax

Und nun beginnt die Seereise richtig –  es geht über den großen Teich:

Dallas_Express_Überfahrt_1

Durch den Ärmelkanal:

Dallas_Express_Ärmelkanal

Auch hier ist ziemlich was los (jetzt nicht auf en letzten Metern einen Crash – uahhha):

Dallas_Express_Ärmelkanal_voll

Puh, es hat geklappt. Der 912 ist sicher in Rotterdam angekommen. Juhuuhh!!!

So, nun ist der Erstelfer also weg…

…und das ist mir schon ziemlich schwer gefallen. Ehrlich…!

Jetzt frage ich mich warum ich ihn denn überhaupt verkauft habe??!??
Aber der 85er Targa macht ja auch Spaß…

Ich habe gerade von meinem Verkäufer in den USA eine e-Mail bekommen in der steht, dass er meine Anmerkungen zu dem Wagen auf seine Homepage unter Testimonials gestellt hat. In dem Zusammenhang habe ich ihn gleich gefragt ob er nicht noch ein Ölklappenmodell besorgen kann. Er meinte ich solle mal von Zeit zu Zeit auf seiner Homepage nachsehen ob etwas passendes dabei ist.

Das habe ich dann auch sofort gemacht und was soll ich sagen, da ist ein super schöner Porsche 912, der es mir sofort angetan hat. Ich war sofort hin und weg…

Hier ist das Schätzchen:

739_201 739_349 739_133Porsche_912_Typenschild

Der gefällt mir richtig gut. So gut, dass ich gleich mit ihm telefoniert habe um die Details zum Wagen zu erfahren. Ein sehr gepflegtes Auto, in das kräftig investiert wurde.

Als wir uns über den Preis einig waren, ging alles ganz schnell. Das Prozedere mit einer Auslandsüberweisung kenne ich ja inzwischen…
Wagen bezahlen, Überweisungs-Quittung per E-Mail zuschicken und auf die Versandinfo warten…

Als ich dann den Schiffsnamen hatte, hieß es erneut warten, warten, warten! Nicht schon wieder…!

Wie der Erstelfer weichen musste…

Tja, es muss wirklich sein. Der Erstelfer wird verkauft.

Ich habe ja inzwischen ein wenig mehr Erfahrung im Porschedasein und da merke ich, dass es mich zunehmend mehr stört, dass der Erstelfer eine Tispe ist, kein Vollleder hat und auch die Farbe der Innenausstattung ist mir irgendwie too much. Wenn das Armaturenbrett wenigstens in Vollleder wäre, aber dieses beigefarbene Plastik stört mich doch schon ziemlich.

Darum der Enschluss: Der Erstelfer kommt weg! Basta.

Auch wenn er mir immer treue Dienste geleistet hat und ich sehr viel Spaß mit dem Wagen hatte. Die Entscheidung steht, die Online-Anzeige ist geschaltet.

Was soll ich sagen, die Resonanz ist vergleichsweise gut. Wenn auch gut dreiviertel der Leute sofort wieder auflegen, wenn sie hören dass der Wagen ein Italiener ist. Verstehe ich überhaupt nicht. Der Wagen ist TOP!

Nach etwa drei Wochen (und zwei Besichtigungen ohne zu kaufen) haben sich zwei Interessenten rauskristallisiert. Ein Pärchen aus dem Nachbarort und eine junge Dame eines Sportwagenhandels aus Süddeutschland. Deren Kunde sucht gerade einen 997 4S mit genau meiner Innenausstattung. Und von den Ausstattungsmerkmalen ist der Wagen ja nicht schlecht: Elektrische Sitze mit Memory, Tempostat, Regensensor, Bose-Soundsystem, 6-fach Wechsler und nicht zu vergessen die noch gültige Approved-Gebrauchtwagenversicherung von Porsche.

Das Pärchen aus dem Nachbarort hat nach langen hin und her schließlich abgesagt.
Die Dame des Sportwagenhändlers hat mir dann bei der Begutachtung noch ein paar Tipps gegeben, worauf man bei solch einer Besichtigung alles schaut. Das war wirklich sehr hilfreich. Schließlich kamen auch noch ein paar Dinge zum Vorschein, die ich so nicht auf dem Zettel hatte. Der Wagen war überhaupt kein Italiener mit Sitzheizung, sondern die Erstauslieferung ging nach Finnland und nach einem halben Jahr sofort nach Italien. Nun weiß ich auch, was diese Zahlen auf dem Papieraufkleber im Scheckheft bedeuten. Da kann man das nämlich sehen, wenn man die Zahlen deuten kann…
Eine Stelle im Lack mit einer Nachlackierung hat sie mir auch gezeigt. Wenn man weiß worauf man achten muss, sieht man es auch. Ich habe es vorher nicht gesehen…

Ganz nebenbei hat sie mir noch eine Geschichte zum „smovey“ erzählt. Diese grünen Dinger wurden von einem Parkinsonkranken mehr zufällig entworfen und halfen ihm dabei die Krankheit in den Griff zu bekommen. Der smovey sind zwei Plastikschläuche mit vier Stahlkugeln, die in Schwingung versetzt eine besondere Vibration erzeugen. Das wirkt sich auf Muskeln, Gewebe, Organe und das Nervensystem aus. Ich habe es selbst nur mal kurz probiert, da ich gerade nicht abnehmen möchte und es mir gesundheitlich auch so ganz gut geht. Von daher verfüge ich über keine Erfahrungswerte zu diesem Gerät…

smovey
Und was soll ich sagen, die Dame des Sportwagenhandels hat den Erstelfer dann schlussendlich auch gekauft. Die gefundenen „Neuigkeiten“ haben den Preis etwas gedrückt, aber nun ist er weg…!

Die erste größere Ausfahrt – gleich ein Porschetreffen :-)

So, die erste größere Ausfahrt steht an.

Aus dem pff-Forum hat ein Mitstreiter zum 3. Wiehegebirgstreffen luftgekühlter Porsche eingeladen. Klar, dass ich da nicht mit dem Wasserbüffel 997 auftauche… Und ich will den Zweitelfer ja auch mal fahren.

Hier ein paar Bilder von dem Treffen:

Porschetreffen_3_kleinPorschetreffen_5_klein Porschetreffen_4_klein Porschetreffen_2_klein Porschetreffen_1_klein IMG_4850

Umbau, TÜV und Zulassung sind erledigt!

So, der Umbau ist geschafft. Der schreckliche Heckflügel ist weg (der liegt nun im Keller), die Scheinwerfer sind neu und die Blinkergläser auch.
Dann habe ich gleich noch die dicken US-Bumper gegen schmale getauscht, die Löcher verschlossen und alle Flüssigkeiten (Motoröl, Bremsflüssigkeit, Getriebeöl etc. ) erneutert.

Und da ist er nun (im Vergleich vorher und nachher):

Porsche_Targa_US_Flügel_1

IMG_4799_Ansicht_v_hinten

Der Carrera-Schriftzug fehlt noch. Aber den habe ich hier schon liegen. Ich muss nur nochmal schauen, an welche Stelle er genau angebracht werden muss.

Und hier noch ein Vergleich von vorne:

724_796

IMG_4784_schräg_vorne

Mit den deutschen Scheinwerfern sieht er erst wieder richtig schön aus.

Und noch ein Bild von den zwei Elfern (vor dem Umbau des Zweitelfers):

IMG_4623_Vergleich